Wie schädlich sind Fertigprodukte?
Wie schädlich sind Fertigprodukte?

Wie schädlich sind Fertigprodukte?

Advertorial. Bewusste Ernährung ist angesagt und darin haben Fertigprodukte nichts zu suchen, denn sie sind ungesund, machen dick und können sogar krank machen. Eine aktuelle Studie fand sogar heraus, dass das Risiko, früher zu sterben um 62% steigt, wenn man täglich mehrere Portionen Fertigprodukte zu sich nimmt. Obwohl das allseits bekannt ist, greifen viele immer wieder zu Fertigprodukten – ganze 20 Kilo verzehren wir davon in Deutschland pro Jahr und der Trend steigt: In den vergangenen 10 Jahren hat sich der Umsatz mit Fertigprodukten verdreifacht. Doch warum sind diese Produkte eigentlich so ungesund? Und wieso essen wir sie trotzdem immer wieder? Gibt es eine Alternative?
All diesen Fragen wollen wir in diesem Beitrag auf den Grund gehen.

Verarbeitete Lebensmittel – was macht sie so ungesund?

Fertigprodukte enthalten viele Kalorien, wenig Ballaststoffe, meistens Zucker, viel Salz, Aromen und Zusatzstoffe. Wer zu viel davon isst, erhöht das Risiko für Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Darmerkrankungen.

Viele einfache Kohlenhydrate, wenig Ballaststoffe: Satt macht das nicht

Außerdem sind Fertigprodukte hoch verarbeitet und machen uns nicht lange satt. Warum das so ist, macht folgendes kleines Experiment aus der Sendung „Alles Wissen“ vom HR klar: Verglichen wurde der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von frischen Kartoffeln und der gleichen Menge an Instant-Kartoffel-Püree.

Kartoffeln enthalten komplexe, langkettige Kohlenhydrate. Je länger diese Kohlenhydratketten sind, desto länger benötigt unser Körper, um sie zu verarbeiten. Dieser Prozess beginnt bereits beim Kauen: In unserem Speichel befinden sich Enzyme, sogenannte Amylasen, welche die Ketten schonmal in kleinere Stücke aufspaltet. Die Kohlenhydrate landen nach dem Magen im Dünndarm, wo durch die Bauchspeicheldrüse weitere Enzyme dazustoßen. Hier werden sie in ihre kleinsten Bestandteile, die Glukose, zerlegt. Glukose wird von der Dünndarmschleimhaut aufgenommen und ins Blut abgegeben. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel langsam an.

für den Instantbrei wird die Kartoffel stark verarbeitet und zerkleinert, damit er am Ende nur durch Wasser aufgießen schnell zubereitet ist. Die langen Kohlenhydratketten sind in diesem Produkt also bereits weitgehend zerlegt, man spricht dann von einfachen Kohlenhydraten. Die Glukose gelangt somit viel schneller ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, er sinkt nach dem Essen aber auch schnell wieder ab.

Im Praxistest bedeutet das folgendes: Nach dem Verzehr von 2 Kartoffeln ist der Blutzuckerspiegel nach 2 Stunden immer noch höher als der Ausgangswert. Das bedeutet, die Kartoffeln liefern immer noch Energie.

2 Stunden nach dem Verzehr des Fertigpürees ist der Blutzuckerspiegel hingegen unter dem Ausgangswert, also ziemlich in den Keller gerutscht, und auch Hunger macht sich bei der Versuchsperson schon bemerkbar. Wenn wir einen niedrigen Blutzuckerspiegel haben, sind wir nicht nur hungrig, sondern bekommen auch schnell Lust auf Süßes: Unser Körper möchte etwas, was ihm schnell viel Energie liefert und den Blutzuckerspiegel schnell nach oben treibt. Der berühmt-berüchtigte Heißhunger entsteht.

Auch die Ballaststoffe haben einen Einfluss auf die Sättigung. In der frischen Kartoffel stecken 4x so viele Ballaststoffe wie im Fertigpüree. Nicht nur zum satt werden, auch für unsere Verdauung, das Immunsystem und den Stoffwechsel spielen Ballaststoffe eine große Rolle.

Wir sehen also: Lange satt macht das fertige Kartoffelpüree nicht, obwohl es deutlich mehr Kalorien als die gleiche Menge frische Kartoffeln hat.

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Weitere schädliche Inhaltsstoffe

In einem Fertigprodukt steckt teilweise schon 1/3 des Tagesbedarfs an Salz. Wenn wir zu viel Salz zu uns nehmen, gewöhnen wir uns daran und wollen immer mehr davon. Zu viel Salz kann zu Bluthochdruck führen. In manchen Produkten ist außerdem gehärtetes Palmfett enthalten. Durch das Härten entstehen Transfettsäuren. Diese stehen in Verdacht, mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenzuhängen. Und nicht zu vergessen sind die zahlreichen Zusatzstoffe, die man an den E-Nummern in der Zutatenliste erkennt. Zwar sind diese Zusatzstoffe im einzelnen gut untersucht und nicht zwingend schädlich, jedoch wissen wir nicht, wie sich die Kombination verschiedener Zusatzstoffe in größeren Mengen auf uns auswirkt.

Man kann also festhalten: Fertigprodukte enthalten zu viel Salz, zu viele einfache Kohlenhydrate, schlechtes Fett und Zucker. Zu viel davon macht uns dick und krank.

Wieso essen wir sie dann trotzdem?

Fertigprodukte

Hört sich übertrieben an, ist aber so: Wir können von Fertiggerichten süchtig werden. Während wir essen, steigen die Hormone Insulin und Leptin an. Das Sättigungshormon Leptin dämpft normalerweise die Endorphine, wir werden satt und wollen nicht mehr weiteressen. Wenn die Mahlzeit aber extrem fettig oder zuckerlastig ist, werden so viel Dopamin und Endorphine freigesetzt, dass das Sättigungshormon dagegen nicht mehr ankommt und sozusagen unterdrückt. Dopamin stimuliert das Belohnungszentrum im Gehirn und diesen „Kick“ wollen wir dann immer öfter haben. Das ist übrigens der gleiche Wirkmechanismus wie bei Alkohol und Drogen – erschreckend, oder?

Und nicht zuletzt sind Fertigprodukte natürlich praktisch: Sie sind ohne große Kochkünste und Aufwand schnell zubereitet und dank des hohen Salzanteils und Geschmacksverstärker schmecken sie teilweise auch gar nicht schlecht. In unserer schnelllebigen Welt, im Berufsalltag oder einer großen Familie ist einfach nicht immer die Zeit, jeden Tag ausgewogen und frisch zu kochen. Da ist die Verlockung, schnell mal ins Tiefkühlregal zu greifen, einfach groß.

Gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es. Grundsätzlich gilt natürlich: Je öfter frische Lebensmittel auf unserem Teller landen, desto besser ist es für unsere Gesundheit. Aber manchmal ist es aus Zeitgründen einfach nicht möglich, sich für mehrere Stunden in die Küche zu stellen. Wenn wir ab und zu zu Fertigprodukten greifen, dann fallen natürlich nicht direkt tot um. Aber schön wäre es doch, wenn besagte Produkte nicht voll von schlechten Inhaltsstoffen und zu stark verarbeitet sind. Ein Blick auf die Nährwerttabelle hilft, das fertige Produkt besser einschätzen zu können. Achte auf:

  • Eine möglichst kurze Zutatenliste und wenig bzw. keine kompliziert klingenden Zutaten
  • Einen geringen Salz- und Zuckeranteil
  • Wenig gesättigte Fettsäuren

Bei unseren fertigen Suppen und Eintöpfen sieht die Zutatenliste und Nährwerttabelle ganz anders aus, als bei den meisten anderen Fertigprodukten: Wir verzichten nämlich komplett auf künstlichen Zuckerzusatz, künstliche Zusatzstoffe sowie Konservierungsstoffe. Im Vergleich zu vielen anderen Fertigprodukten verwenden wir deutlich weniger Salz. Und da unsere Suppen in kleinen Manufakturen hergestellt werden, als würdest du sie daheim selbst kochen, sind auch noch die wertvollen Nähr- und Ballaststoffe enthalten, die das Gemüse von Natur aus mit sich bringt.

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Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=oAa8tbYgYoc
https://www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/darum-sind-wir-so-heiss-auf-fertiggerichte-und-suessigkeiten/

Grafik: Adobe Stock, Good Studio, #287566227

Diese Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ihr regelmäßiges, ärztlich vorgeschriebenes Behandlungsverfahren ändern.

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