In Armenien gehört dieses Gericht zum Alltag: Nivig. Und wir bringen wir es jetzt ins Sortiment. Herzhaft, würzig und in ein paar Minuten fertig: Glas auf, erhitzen, essen. 😍
Die Zutatenliste? Kichererbsen, Spinat, Kartoffeln, Karotten, Paprika und Rundkornreis, gekocht mit Tomate und Zwiebeln, gewürzt mit Kreuzkümmel und etwas Cayenne. Dazu Zitronenolivenöl und Sesamöl für den letzten Schliff. Mehr braucht es nicht. Kein Verdickungsmittel, kein Hefeextrakt, kein Geschmacksverstärker.
Was ist Nivig?
Nivig ist ein traditionelles armenisches Gericht. Die Basis sind immer dieselben zwei Zutaten: Kichererbsen und Spinat, sanft geschmort mit Zwiebeln und Tomatenmark.
Weil das Gericht vollständig ohne Fleisch auskommt, hat es in Armenien seinen festen Platz in der Fastenzeit. Gegessen wird es warm oder bei Zimmertemperatur, meist mit Fladenbrot und einem Spritzer Zitrone dazu. Manche Familien nehmen statt Spinat auch Mangold. Es ist also kein neues Trendgericht, sondern gute Hausmannskost, die es schon lange gibt.

Darum haben wir das Rezept ergänzt
Im Original ist der Nivig eher eine Beilage oder eine kleine Speise. Wir wollten daraus ein Hauptgericht machen, das für ein ganzes Abendessen reicht.
Deshalb sind bei uns zusätzlich Kartoffeln, Karotten, Paprika und Rundkornreis mit im Glas. Die Kartoffel hat dabei noch einen praktischen Nebeneffekt: Sie gibt beim Kochen von selbst Stärke ab und macht den Eintopf sämig, ganz ohne Verdickungsmittel.
Warum nur so wenig Cayenne?
Kreuzkümmel gibt dem Nivig seine warme Würze. Damit die noch etwas mehr Kontur bekommt, ist eine kleine Menge Cayennepfeffer mit dabei.
Angst vor einem brennenden Mund musst du dabei nicht haben. Cayenne steht ganz am Ende unserer Zutatenliste. Das bedeutet: sehr wenig. Er funktioniert hier ungefähr wie die Prise Salz im Kuchenteig. Du nimmst ihn nicht als Schärfe wahr, du merkst nur, dass mehr da ist.
Wenn du es gern richtig scharf magst, kannst du natürlich noch nachlegen.
Die warme Mahlzeit für deinen Alltag
Der Nivig passt immer dann, wenn du etwas Warmes brauchst und keine Zeit oder keine Lust zum Kochen hast. Im Topf bei mittlerer Hitze ein paar Minuten erwärmen, einmal umrühren, fertig. In der Mikrowelle klappt es genauso.
Und wenn du noch fünf Minuten übrig hast, wird daraus schnell noch mehr: ein Klecks Joghurt obendrauf, frische Petersilie oder Koriander nach dem Erhitzen darüber, dazu ein Stück angeröstetes Fladenbrot. Genau so wird der Nivig in Armenien traditionell gegessen.
Fazit
Unser Nivig ist ein armenischer Klassiker im Glas, der mit kurzer Zutatenliste überzeugt und dich mit einer ordentlichen Portion Gemüse versorgt. Hol dir jetzt Nivig ins Haus, ohne kochen zu müssen!

