Superfoods – Ob sie wirklich so super sind und was es für regionale Alternativen gibt
Superfoods – Ob sie wirklich so super sind und was es für regionale Alternativen gibt

Superfoods – Ob sie wirklich so super sind und was es für regionale Alternativen gibt

Chiasamen, Acai-Beeren und Quinoa, die Liste der „Superfoods“ ist lang. Sie sind super gesund und versprechen Abwechslung auf dem Teller, kommen aber wie die exotischen Namen schon vermuten lassen von weit her und belasten durch die langen Transportwege das Klima und unseren Geldbeutel. 

Warum also nicht wieder auf regionale Lebensmittel zurückgreifen? Es gibt nämlich einige heimische Lebensmittel, die ebenso viele wertvolle Inhaltsstoffe vorweisen können, wie die Superfoods. Zudem punkten sie mit frischer Qualität, regionalem Anbau und den dadurch kurzen Lieferwegen.  

Wie du Superfoods durch regionale Pendants ersetzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag 🙂

Superfoods haben viele wertvolle Inhaltsstoffe und sind damit zurecht im Trend. Wie so vieles, haben aber auch diese Lebensmittel ihre Schattenseiten. Aus Heimaten, wie Mexiko, China und Brasilien müssen sie eine ordentliche Strecke zurücklegen, um bei uns auf dem Teller zu landen. Für uns bedeutet das hohe Kosten und eine große Belastung für das Klima. Regionale Lebensmittel sind zwar nicht so exotisch, können mit den guten Inhaltsstoffen aber locker mithalten.

Brokkoli vs. Gojibeeren

Gojibeeren haben eine Vielzahl an wichtigen Inhaltstoffen. Die roten Beeren punkten vor allem mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt, sind aber auch eine gute Eiweißquelle.

Brokkoli ist ebenfalls ein guter Eiweiß- und Vitamin-C-Lieferant und ist reich an Mineralstoffen. Alternativ lassen sich Gojibeeren auch durch einige regionale Beerenarten ersetzen, die im Gegensatz zu Goji-Beeren hier auch frisch erhältlich sind.

Bei der schonenden Zubereitung unserer Suppen bleiben die guten Inhaltsstoffe großteils erhalten und das ganz ohne Beigabe von Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln.

Heidelbeere vs. Acai-Beere

Die Acai-Beere ist wegen ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien, die ihr auch die dunkle Farbe verleihen, beliebt. Die kleinen Beeren sind die Früchte von Kohlpalmen, die im Amazonas heimisch sind. Aufgrund dieser Distanz werden Acai-Beeren bei uns als Pulver oder gefriergetrocknet verkauft. Viel frischer und genauso gut sind heimische Beeren wie die Heidelbeere, die einen ähnlich hohen Gehalt an Proteinen, Calcium und Vitaminen hat.

Mit unserer Heidelbeer-Bananen-Sauce lässt sich dein Frühstück schnell und einfach aufpeppen 🙂

Erdbeere vs. Acerola

Acerola wird als Vitamin-C-Wunder angepriesen. Unsere heimischen Alternativen decken unseren Vitamin-C-Bedarf aber auch mehr als ausreichend.  Erdbeeren punkten nicht nur mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt, sondern liefern auch viel Folsäure und unterstützen so viele Stoffwechselvorgänge. Mit ihrer roten Farbe wirken sie anregend und bringen uns in Sommerlaune. 

Leinsamen & Sonnenblumenkerne vs. Chia-Samen

Chia-Samen sind bekannt als gute Omega-3-Fettsäuren- und Eiweißquelle und besonders unter VeganerInnen beliebt, denn eingeweicht in Wasser quellen sie auf und sind so besonders gut als Eiersatz geeignet. 

Mit geschroteten Leinsamen erhält man jedoch einen ähnlich guten Effekt und auch was die Nährstoffe angeht, stehen die kleinen Samen den Chia-Exoten in nichts nach: Sie haben nämlich einen guten Roheiweißgehalt und enthalten verdauungsförderliche Ballaststoffe, essenzielle Omega-3-Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffe.

Sonnenblumenkerne können zwar kein Ei ersetzen, aber was ihre Nährstoffe angeht, liegen sie ganz weit vorn.  Da auf eine ausgewogene Zufuhr ungesättigter Fettsäuren geachtet werden sollte, sind Leinsamen und Sonnenblumenkerne hier optimal, ob in Form von Kräckern als nahrhafter Snack für Zwischendurch oder als Salattopping für das Highlight auf deinem Salat.

Hirse & Hafer vs. Quinoa

Quinoa ist mit reichlich Eisen, Folsäure, Magnesium, Zink und Mangan äußerst nährstoffreich. Ein weiterer Vorteil: Das sogenannte Pseudogetreide ist glutenfrei und stellt somit für alle mit Glutenunverträglichkeit eine attraktive Alternative dar. Allerdings reist er um den halben Erdball zu uns.

Hirse ist ebenfalls glutenfrei, nährstoffreich und hat einen ähnlich hohen Eiweißanteil wie Quinoa. Hirse kannst du als Sättigungsbeilage zu herzhaften Gerichten essen oder süß zubereiten, wie zum Beispiel unseren gekeimten Hirsebrei

Wer mit Gluten keine Probleme hat, greift gern zu Hafer. Reich an Protein, Vitaminen und Mineralstoffen sind Haferflocken als Energiepaket zum Frühstück sehr beliebt. Unsere Hirse- und Haferprodukte sind gekeimt und dadurch besonders gut zu verdauen und bekömmlich. 

Unser Fazit

Natürlich kann man hin und wieder auf die exotischen Superfoods zurückgreifen. So viele wichtige Inhaltsstoffe diese auch haben, für alles gibt es tolle regionale Alternativen. Die Lebensmittel müssen also nicht unbedingt um die halbe Welt reisen, damit du von den guten Inhalten profitieren kannst, das meiste findest du auch direkt vor deiner Haustür 😊 Und das beste: Du sparst Geld und tust zudem auch noch der Umwelt etwas gutes 😊

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