Strom sparen beim Kochen und Backen
Strom sparen beim Kochen und Backen

Strom sparen beim Kochen und Backen

Die beste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen.

Bundesregierung

Energie sparen fängt im Kleinen an. Schon mit ein paar simplen Anpassungen können wir nicht nur Geld sparen, sondern gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun und schonend mit unseren Ressourcen umgehen. Rund ein Viertel des Stromverbrauchs in Deutschland sind laut EnBW Energie Baden-Württemberg AG 2023 auf Privathaushalte zurückzuführen.

Dabei befinden sich die größten Stromverbraucher in der Küche. Höchste Zeit also, sich unsere Stromfresser mal genauer anzuschauen. Denn oft helfen schon kleine Umstellungen, um am Ende des Monats viel Strom zu sparen! In diesem Beitrag zeigen wir dir acht einfache Anpassungen für ein energieeffizientes Kochen und Backen.  

Topfwahl zum Stromsparen

1. Augen auf bei der Topfwahl

Schon bevor du mit dem Kochen wirklich beginnst, kannst du schon einiges falsch machen. Energiesparen beginnt bei der Wahl des Topfes. Dieser sollte immer zur Menge sowie zur Herdplatte passen. Denn ist der Topf unnötig groß oder aber beispielsweise kleiner als die Platte, die erhitzt wird, geht unnötig Energie verloren.

2. Sparsam mit dem Kochwasser umgehen

Wie viel Wasser benötigt man zum Garen von Kartoffeln oder anderem Gemüse? Nicht viel, denn das Gemüse wird auch im Wasserdampf gar. Es reicht aus, wenn du es mit bis zu zwei Zentimetern mit Wasser bedeckst. So musst du weniger Wasser erhitzen und sparst auch hier Energie.

3. Deckel drauf beim Kochen

Eigentlich ist uns allen bewusst, dass Essen schneller erwärmt wird, wenn wir den Topf oder die Pfanne mit einem passenden Deckel abdecken. Du gehörst auch zu den Menschen, die gerne mal auf den Deckel verzichten? Dann solltest du das jetzt ändern, denn ohne Deckel verbrauchst du in etwa dreimal so viel Energie. Für den Ofen gilt, die Tür geschlossen halten. Jedes Mal, wenn du die Tür deines Backofens öffnest und anschließend wieder schließt, braucht der Ofen einiges an Energie, um die Temperatur wieder zu regulieren.

4. Vorkochen und Vorheizen vermeiden

Das Wasser zum Kochen bringen und den Backofen vorheizen – Das sind Sätze, die wir in vielen Rezepten lesen, die du aber aus jedem Rezept streichen kannst. Das Vorheizen dient meist nur dazu, dass die Zeitangaben auf den Verpackungen oder im Rezept eingehalten werden können, denn nicht jeder Ofen oder Herd heizen gleich schnell auf. Lebensmittel, wie zum Beispiel Nudeln, garen aber auch schon, während das Wasser erhitzt wird. Damit sparst du dir nicht nur Zeit, sondern auch Energie!

5. Vom Vorkochen zur Restwärme

Nach dem Abschalten sind Herd und Ofen noch eine ganze Weile warm. Wieso nutzen wir diese Wärme nicht schon zum Kochen und Backen? Bei einer Backzeit ab 40 Minuten kannst du den Ofen in der Regel schon 10 Minuten vor Ende der Backzeit abschalten. Wenn du beim Kochen einen Elektroherd nutzt, kannst du ebenfalls den Herd schon abschalten, bevor die Lebensmittel gar sind. Die Nachwärme reicht meist aus, um dein Essen fertig zu garen. Das tolle an Ofen und Herd ist, dass du die Temperatur regulieren kannst. Ein durchgehendes Kochen auf höchster Stufe verschwendet nur unnötig Energie.

6. Umluft statt Ober-/Unterhitze

Umluft verteilt die Temperatur gleichmäßig im Ofen. Stellst du deinen Ofen auf Umluft ein, kannst du in der Regel die gleichen Ergebnisse bei gleicher Backzeit erzielen. Allerdings reicht eine niedrigere Temperatur aus als bei Ober-/Unterhitze.

7. Herd und Ofen – Immer die beste Wahl?

Herd und Ofen sind nicht immer die beste Wahl. Kochst du beispielsweise das Nudelwasser im Wasserkocher oder backst die Brötchen mit deinem Toaster auf, bist du energieeffizienter unterwegs. Prüfe also gerne vor der Umsetzung deiner Rezepte, ob Herd und Ofen die besten Varianten sind. Bei welchem Lebensmittel du Herd, bei welchem Ofen und bei welchem du die Mikrowelle verwenden solltest, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

8. Strom sparen bei Heißgetränken

Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp zur Zubereitung von Tee oder Kaffee: Anstatt mehrfach Wasser zu kochen oder die Warmhalteplatte deiner Kaffeemaschine zu verwenden, kannst du deinen Tee oder deinen Kaffee auch einfach in der Thermokanne abfüllen. Außerdem sollten Kaffeemaschine und Wasserkocher regelmäßig entkalkt werden. Bei starker Verkalkung müssen die Küchenhelfer rund 30 Prozent mehr Energie aufwenden.

Fazit

Es gibt also viele Möglichkeiten, um zuhause einfach Strom zu sparen. Hast du selbst noch einfache Tipps, wie man in der Küche Energie sparen kann? Dann teile diese mit uns in den Kommentaren. Je weniger Energie du verbrauchst, desto besser ist es. Plane deine Woche also bestenfalls schon vorab und koche lieber eine größere Menge an Essen und wärme dieses auf (Meal Preparing), als mehrfach deinen Herd zu beanspruchen. Oder überlege, ob du für das Gericht wirklich zwei Platten benötigst oder das Gericht vielleicht auch als One-Pot-Rezept umsetzbar ist.

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Quellen: ENBW, Bundesregierung, BMWK, WWF, Verbraucherzentrale, Polarstern, Bayerischer Rundfunk


2 Kommentare

    1. Fabienne

      Hallo Katrin,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Feedback zu unseren Verpackungen!
      Wir sehen das genau wie du! Wir wollen hier noch nachhaltiger werden, weshalb wir an unseren Verpackungen auch schon dran sind 😉

      Viele Grüße
      Fabienne

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